Pflege im Gebiet der Städteregion Aachen

Pflegedienst in der Städteregion Aachen finden

Wir unterstützen Sie bei der Suche nach einem passenden Pflegedienst in der Städteregion Aachen. Für Sie kostenlos und unverbindlich. In der Städteregion Aachen erhielten im Dezember 2023 50.505 Menschen Leistungen der Pflegeversicherung. Die kommunale Pflegeplanung zählt 106 aktive ambulante Pflegedienste zwischen Aachen und der Eifel.

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Pflegesituation

Pflege im Gebiet der Städteregion Aachen —
Zahlen und Fakten.

Kennzahlen zur Pflege im Gebiet der Städteregion Aachen, Stand 2023
KennzahlWert
Leistungsempfänger der Pflegeversicherung50.505
Leistungsempfänger je 100 Einwohner8,7 %
Ambulant versorgt6.420 Personen
Stationär versorgt5.559 Personen
Durch Angehörige versorgt34.836 Personen (Pflegegeld)

Stand: 2023 · Quelle: IT.NRW, Leistungsempfänger/-innen der Pflegeversicherung in NRW (Kreisergebnisse, Dezember 2023); Quote bezogen auf 582.463 Einwohner am 31.12.2023, so auch in der Kommunalen Pflegeplanung der Städteregion Aachen 2025/26

Die Altersstruktur der Städteregion ist zweigeteilt: Der Anteil der ab 65-Jährigen lag Ende 2024 bei 21,2 Prozent und damit unter dem nordrhein-westfälischen Wert von 22,0 Prozent — das ist die Wirkung der rund 58.000 Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, die vor allem in Aachen studieren. Der Altkreis um Eschweiler, Stolberg, Alsdorf und die Eifelgemeinden ist deutlich älter. Entsprechend fällt die Vorausberechnung aus: Bis 2035 wächst die Gruppe der ab 65-Jährigen nach IT.NRW um 16,6 Prozent auf 143.932 Personen, während die Zahl der 18- bis 64-Jährigen um 6,6 Prozent auf 344.313 sinkt. Die Kommunale Pflegeplanung der Städteregion rechnet bis 2040 mit rund 57.490 Pflegebedürftigen, davon etwa 53.460 in den Pflegegraden 2 bis 5, und mit einem Anstieg der Demenzerkrankungen ab 60 Jahren von rund 11.500 (2023) auf etwa 13.700. Der Zuwachs verteilt sich ungleich: im Altkreis rund 16,5 Prozent, in der Stadt Aachen etwa 9 Prozent.

Versorgungslage

Pflegeangebot im Gebiet der Städteregion Aachen —
ein Überblick.

Einrichtungen im Kreisgebiet, Stand 2025
EinrichtungstypAnzahl
Ambulante Pflegedienste106
Pflegeheime73
Pflegeheimplätze6.032

Stand: 2025 · Quelle: Städteregion Aachen, Kommunale Pflegeplanung 2025/26 (Stand IV. Quartal 2025); Krankenhausplan NRW

Die Städteregion Aachen ist kein gewöhnlicher Kreis, sondern ein Kommunalverband besonderer Art: Die kreisfreie Stadt Aachen gehört ihr an, ohne ihre Kreisfreiheit zu verlieren. Aus Sicht der Pflege ist vor allem das innere Gefälle entscheidend. Aachen selbst zählt 262.670 Einwohner bei 1.633 Einwohnern je Quadratkilometer; die Eifelgemeinden Monschau, Simmerath und Roetgen kommen zusammen auf knapp 38.000 Einwohner bei 131 bis 225 Einwohnern je Quadratkilometer. Für ambulante Dienste bedeutet das in der Stadt kurze Touren und im Süden der Region lange Anfahrten über die Höhen der Nordeifel — ein Kostenfaktor, der die Auswahl an Anbietern dort spürbar begrenzt. Dieses Gefälle spiegelt sich in den Versorgungsformen. Von den 50.505 Leistungsempfängerinnen und -empfängern beziehen 34.836 und damit 69,0 Prozent ausschließlich Pflegegeld, werden also von Angehörigen versorgt; landesweit sind es 59,0 Prozent. Nur 6.420 Personen oder 12,7 Prozent werden von ambulanten Diensten betreut, gegenüber 17,3 Prozent in ganz Nordrhein-Westfalen. Beide Werte stammen aus derselben IT.NRW-Erhebung und sind deshalb vergleichbar. Die Kommunale Pflegeplanung führt den Unterschied ausdrücklich auf das Stadt-Land-Muster zurück: In Aachen werden ambulante und stationäre Angebote häufiger in Anspruch genommen, in den Altkreiskommunen dominiert die informelle Pflege durch Angehörige. Zwischen 2013 und 2023 hat sich die Zahl der Pflegebedürftigen in den Pflegegraden 2 bis 5 mehr als verdoppelt, der Pflegegeldbezug fast verdreifacht, während die ambulante Versorgung um rund 47 Prozent und die stationäre nur um 7,5 Prozent zulegte. Die Infrastruktur zum dritten Quartal 2025: 106 ambulante Pflegedienste, 46 Tagespflegeeinrichtungen mit 747 Plätzen, 60 solitäre und rund 423 eingestreute Kurzzeitpflegeplätze sowie 73 stationäre Pflegeeinrichtungen mit 6.032 Plätzen bei rund 93 Prozent Auslastung. Dazu kommen 18 Pflegewohngemeinschaften mit 132 Plätzen und 35 Anbieter von Servicewohnen mit etwa 1.162 Wohneinheiten. Die Städteregion selbst geht davon aus, dass der stationäre Deckungsgrad ohne weiteren Ausbau von knapp 99 bis 100 Prozent im Jahr 2026 auf 87 bis 89 Prozent im Jahr 2040 fällt; rechnerische Überkapazitäten sieht sie mittelfristig nur in Eschweiler. Medizinisch prägt die Universitätsmedizin die Region. Der Krankenhausplan NRW führt für die Städteregion acht Standorte: das Universitätsklinikum Aachen an der Pauwelsstraße und seinen Standort Franziskus, das Luisenhospital und das Marienhospital in Aachen, das Rhein-Maas Klinikum in Würselen, das St.-Antonius-Hospital in Eschweiler, das Bethlehem Gesundheitszentrum in Stolberg und die Eifelklinik St. Brigida in Simmerath. Die Uniklinik zieht Patientinnen und Patienten weit über die Landesgrenze hinaus an — die Region grenzt an Belgien und die Niederlande, 105.304 Einwohnerinnen und Einwohner und damit 18,1 Prozent haben keine deutsche Staatsangehörigkeit. Anders als die meisten Ruhrgebietskreise ist die Städteregion außerdem ein Einpendlerkreis: 228.030 Arbeitsplätzen stehen 220.124 Beschäftigte am Wohnort gegenüber, der Pendlersaldo liegt bei plus 7.806. Auf kommunaler Seite bündelt die Städteregion die Pflegethemen in der Kommunalen Konferenz Alter und Pflege nach § 8 APG NRW. Sie betreibt eine Beratungsstelle für Pflege und Wohnraumanpassung, ein ehrenamtliches System von Seniorenlotsinnen und -lotsen, unabhängige Ombudspersonen für Konflikte zwischen Pflegebedürftigen und Anbietern sowie ein Pflegeportal mit gedrucktem Seniorenwegweiser. Über § 45c SGB XI werden vier regionale Netzwerke gefördert, darunter das Bündnis Neurokognitive Störungen, das DemenzNetz, das Palliative Netzwerk für die Region Aachen und der Gesundheitskiosk der Städteregion.
Städte und Gemeinden

Pflege in den Gemeinden —
Städteregion Aachen im Überblick.

Ambulante Pflege wird nach Postleitzahl organisiert. Diese Orte liegen im Gebiet der Städteregion Aachen. Suchen Sie im Verzeichnis am besten mit der Postleitzahl Ihres Wohnorts.

  • Aachen

    PLZ 52062 · 52064 · 52066 · 52068 · 52070 · 52072 · 52074 · 52076 · 52078 · 52080

    262.670 Einwohner

  • Stolberg (Rhld.)

    PLZ 52222 · 52223 · 52224

    57.684 Einwohner

  • Eschweiler

    PLZ 52249

    57.534 Einwohner

  • Alsdorf

    PLZ 52477

    48.810 Einwohner

  • Herzogenrath

    PLZ 52134

    48.574 Einwohner

  • Würselen

    PLZ 52146

    40.145 Einwohner

  • Baesweiler

    PLZ 52499

    29.206 Einwohner

Anbieter im Verzeichnis

Pflege-Anbieter im Gebiet der Städteregion Aachen —
aus unserem Verzeichnis.

Einträge mit einer Postleitzahl aus dem Kreisgebiet. Die Auswahl ist keine Empfehlung und keine Rangfolge — sie zeigt, wer im Verzeichnis mit dieser Postleitzahl geführt wird. PflegeNah erbringt selbst keine Pflegeleistungen.

Unsere Bereiche

Welche Pflegesituation
beschreibt Sie?

Intensivpflege

Rund-um-die-Uhr-Betreuung für Menschen mit hohem Versorgungsbedarf — zu Hause oder in spezialisierten Einrichtungen.

Intensivpflege — professionelle Betreuung rund um die Uhr
  • 24-Stunden-Betreuung
  • Beatmungstherapie & Monitoring
  • Häuslich oder stationär
  • Spezialisierte Fachkräfte
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Ambulante Pflege

Professionelle Unterstützung im eigenen Zuhause — flexibel, individuell und mit der Pflegekasse abgestimmt.

Ambulante Pflege — Unterstützung im eigenen Zuhause
  • Körperpflege & Grundversorgung
  • Flexible Einsatzzeiten
  • Haushaltshilfe & Begleitung
  • Direkte Pflegekassen-Abrechnung
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Pflege-WG

Gemeinschaftliches Wohnen mit professioneller Betreuung — selbstbestimmt, bezahlbar und in familiärer Atmosphäre.

Pflege-Wohngemeinschaft — gemeinschaftliches Wohnen mit Betreuung
  • Eigenes Privatzimmer
  • Selbstbestimmter Alltag
  • Aktivierende Betreuung
  • Günstiger als Pflegeheim
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Ablauf

In drei Schritten zur passenden Pflege.

Unser Vermittlungsprozess ist bewusst einfach gehalten. Wir wissen, dass die Suche nach dem richtigen Pflege-Anbieter oft in einer belastenden Situation stattfindet. Deshalb übernehmen wir die Arbeit für Sie.

1

Anfrage ausfüllen

Beschreiben Sie in wenigen Schritten, welche Art von Pflege Sie suchen und wo Sie Unterstützung benötigen. Das dauert keine zwei Minuten.

2

Wir suchen für Sie

Ihre Anfrage wird automatisch mit Pflege-Anbietern in Ihrer Nähe abgeglichen. Nur passende Dienste erhalten Ihre Anfrage — fair und ohne bezahltes Ranking.

3

Angebote erhalten

Passende Pflege-Anbieter in Ihrer Nähe erhalten Ihre Anfrage und können sich direkt bei Ihnen melden. Sie vergleichen die Angebote und entscheiden selbst — ohne Druck und ohne Verpflichtung.

Kostenlose Anfrage

Kostenlos · Unverbindlich · Bundesweit

Unser System

Intelligentes Matching —
präzise und fair.

Unser Vermittlungssystem gleicht Ihre Angaben automatisch mit den Spezialisierungen registrierter Pflege-Anbieter in Ihrer Nähe ab. Die Auswahl erfolgt grundsätzlich nach regionaler Verfügbarkeit und Leistungsprofil.

Händedruck zwischen Pflegeberatung und Angehörigen — vertrauensvolle Vermittlung
01

Bedarfsanalyse

Ihre Antworten im Fragebogen werden in über 30 Versorgungsmerkmale übersetzt — von der Pflegeart bis zum Spezialisierungsgrad. So finden wir die Dienste, die zu Ihrer Situation passen.

02

Geo-Matching

Wir berechnen die Entfernung (Luftlinie) zwischen Ihrem Standort und jedem Anbieter. Nur Dienste in erreichbarer Nähe erhalten Ihre Anfrage — keine Vermittlung quer durch die Republik.

03

Fairness-Prinzip

Kein Anbieter kann sich nach oben kaufen. Alle qualifizierten Dienste in Ihrem Umkreis haben die gleiche Chance — die Reihenfolge wird ausschließlich durch Eignung bestimmt.

04

Sofortige Zustellung

Passende Anbieter werden in Echtzeit benachrichtigt und erhalten Ihre Anfrage sofort auf ihrem Dashboard, sodass sie direkt reagieren können.

Warum PflegeNah

Transparente Vermittlung —
ohne versteckte Interessen.

In Deutschland sind über 5,7 Millionen Menschen pflegebedürftig — Tendenz steigend. 86 Prozent werden zu Hause versorgt, oft durch Angehörige, die unter großem Druck stehen. PflegeNah wurde gegründet, weil die Suche nach dem passenden ambulanten Pflegedienst, der richtigen Intensivpflege oder einer geeigneten Pflege-Wohngemeinschaft zu oft undurchsichtig und aufwendig ist.

Unser Vermittlungsmodell ist bewusst so aufgebaut, dass Ihre Interessen im Mittelpunkt stehen. Pflegedienste können sich nicht „nach oben kaufen“. Jeder qualifizierte Dienst in Ihrer Nähe hat die gleiche Chance, Ihnen ein Angebot zu machen. Die Vermittlung ist für Sie als Pflegesuchende oder Angehörige vollständig kostenlos — die Kosten tragen die teilnehmenden Pflegedienste.

Pflegedienste, die sich als Partner registrieren, bestätigen bei der Anmeldung ihre Kassenzulassung oder Betriebserlaubnis selbst. Eine eigenständige Prüfung dieser Angaben oder eine umfassende Qualitätsprüfung der Pflegeleistungen durch PflegeNah findet nicht statt.

Faire Vermittlung

Kein Ranking nach Bezahlung. Alle qualifizierten Dienste in Ihrer Nähe erhalten Ihre Anfrage gleichberechtigt.

Datenschutz

DSGVO-konforme Verarbeitung Ihrer Daten. Weitergabe nur an registrierte Pflegedienste und nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung.

Keine Kosten

Der Service ist für Pflegesuchende vollständig kostenlos. Wir finanzieren uns ausschließlich über die teilnehmenden Pflegedienste.

Registrierte Partner

Pflegedienste, die sich registrieren, pflegen ihr Profil — Leistungen, Einzugsgebiet und Kontaktdaten — selbst und halten es aktuell.

Bundesweit suchen

Sie können bundesweit nach Pflege- und Betreuungsanbietern suchen — von der Großstadt bis in ländliche Regionen.

Gut zu wissen: Pflegekasse übernimmt Kosten

Die Pflegekasse beteiligt sich an den Kosten ambulanter Pflegedienste — abhängig vom Pflegegrad. Seit Januar 2025 gelten erhöhte Pflegesachleistungen:

PflegegradPflegesachleistungPflegegeld
Pflegegrad 2796 €/Monat347 €/Monat
Pflegegrad 31.497 €/Monat599 €/Monat
Pflegegrad 41.859 €/Monat800 €/Monat
Pflegegrad 52.299 €/Monat990 €/Monat

Zusätzlich steht ab Pflegegrad 1 ein Entlastungsbetrag von 131 €/Monat zur Verfügung (§ 45b SGB XI). Sie benötigen keinen Pflegegrad, um unseren Vermittlungsservice zu nutzen. Quelle: BMG — Übersicht Leistungsbeträge 2026, Stand 11.12.2025.

Häufige Fragen

Fragen zur Pflege
im Gebiet der Städteregion Aachen.

  • 50.505 Menschen erhielten im Dezember 2023 Leistungen der Pflegeversicherung, das entspricht 8,7 je 100 Einwohner. 34.836 von ihnen beziehen ausschließlich Pflegegeld und werden von Angehörigen versorgt, 6.420 werden von ambulanten Pflegediensten betreut, 5.559 leben in vollstationärer Pflege. Die Städteregion ordnet diesen Anteil in ihrer Pflegeplanung oberhalb des nordrhein-westfälischen Durchschnitts ein.

Quellen

Woher die Zahlen auf dieser Seite stammen.

  1. Leistungsempfänger/-innen der Pflegeversicherung in NRW im Dezember 2023 (Kreisergebnisse), Nr. 384/24 IT.NRW — Information und Technik Nordrhein-Westfalen · Stand: Dezember 2023
  2. Kommunale Pflegeplanung StädteRegion Aachen 2025/26 — Kommentierter Tabellenband StädteRegion Aachen, Amt für Soziales und Senioren / Amt für Inklusion und Sozialplanung · Stand: IV. Quartal 2025
  3. Kommunalprofil Städteregion Aachen IT.NRW / Statistik.NRW · Stand: 2026
  4. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2024 IT.NRW — Information und Technik Nordrhein-Westfalen · Stand: 31.12.2024
  5. Krankenhausplanung NRW — Planungsergebnisse Städteregion Aachen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen · Stand: 2026

Die Angaben geben den Stand der jeweils genannten Veröffentlichung wieder. Trotz sorgfältiger Übernahme können wir keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder fortlaufende Aktualität übernehmen. Für Ihren konkreten Fall wenden Sie sich an Ihre Pflegekasse, an die Pflegeberatung nach § 7a SGB XI oder an einen Pflegestützpunkt.