Pflege im Kreis Kleve

Pflegedienst im Kreis Kleve finden

Wir unterstützen Sie bei der Suche nach einem passenden Pflegedienst im Kreis Kleve. Für Sie kostenlos und unverbindlich. Im Kreis Kleve erhielten im Dezember 2023 26.820 Menschen Leistungen der Pflegeversicherung, das entspricht 8,4 je 100 Einwohner.

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Pflegesituation

Pflege im Kreis Kleve —
Zahlen und Fakten.

Kennzahlen zur Pflege im Kreis Kleve, Stand 2023
KennzahlWert
Leistungsempfänger der Pflegeversicherung26.820
Leistungsempfänger je 100 Einwohner8,4 %
Ambulant versorgt4.626 Personen
Stationär versorgt3.312 Personen
Durch Angehörige versorgt16.260 Personen (Pflegegeld)

Stand: 2023 · Quelle: IT.NRW, Leistungsempfänger/-innen der Pflegeversicherung in NRW (Kreisergebnisse, Dezember 2023); Quote bezogen auf 319.928 Einwohner am 31.12.2023 (IT.NRW, Landesdatenbank)

Der Anteil der über 65-Jährigen liegt im Kreis Kleve mit 22,0 Prozent (70.912 Personen, Stand Ende 2024) exakt auf Landesniveau. Die Bevölkerungsvorausberechnung von IT.NRW erwartet für diese Gruppe einen Anstieg auf 87.691 Personen bis 2035 (plus 24,1 Prozent) – bei gleichzeitig wachsender Gesamtbevölkerung (plus 2,6 Prozent auf 329.447), denn der Kreis Kleve gehört zu den wenigen Kreisen im ländlichen Nordrhein-Westfalen mit positivem Wanderungssaldo. Die Pflegebedarfsplanung des Kreises registriert bereits jetzt eine hohe Auslastung: 2022 waren im Schnitt 93 Prozent der vollstationären Plätze belegt, drei Viertel der befragten Einrichtungen führen Wartelisten mit zusammen rund 450 vorgemerkten Personen. Zwischen 2017 und 2021 stieg die Zahl der professionell ambulant versorgten Pflegebedürftigen um 15,0 Prozent.

Versorgungslage

Pflegeangebot im Kreis Kleve —
ein Überblick.

Einrichtungen im Kreisgebiet, Stand 2023
EinrichtungstypAnzahl
Ambulante Pflegedienste55
Pflegeheimplätze3.449

Stand: 2023 · Quelle: Pflegebedarfsplanung für den Kreis Kleve, ALP-Institut im Auftrag des Kreises Kleve, Oktober 2023 (ambulante Pflegedienste: Stand Januar 2023; vollstationäre Plätze: Stand September 2023)

Der Kreis Kleve liegt am Niederrhein direkt an der niederländischen Grenze und gliedert sich in fünfzehn Städte und Gemeinden von der Kreisstadt Kleve (53.028 Einwohner) bis zur kleinen Gemeinde Rheurdt, die als einzige Kommune im Kreis über kein eigenes vollstationäres Pflegeangebot verfügt. Zum Stand September 2023 zählte der Kreis 56 stationäre Pflegeeinrichtungen mit 3.449 Plätzen; das größte Angebot hält die Stadt Kleve selbst mit 12 Einrichtungen und 704 Plätzen, gefolgt von Emmerich am Rhein, Geldern und Goch mit jeweils über 300 Plätzen. Die Auslastung ist hoch: 2022 lag sie im Schnitt bei 93 Prozent, drei Viertel der befragten Einrichtungen gaben Wartelisten an. Ergänzend gab es zum Stand Januar 2023 55 ambulante Pflegedienste im Kreisgebiet, zwei mehr als bei der vorangegangenen Erhebung; die grenznahe Lage bedeutet zugleich, dass ambulante Angebote regelmäßig über die Kreis- und teils die Landesgrenze hinaus in Anspruch genommen werden. Die Pflegebedarfsplanung führt die grenznahe Lage explizit als Besonderheit der Versorgungsplanung an: Für Nachbarkreise wie Wesel wurden rund 120 Personen mit vorherigem Wohnort im Kreis Kleve in einer dortigen stationären Einrichtung gezählt (2021) – ein Hinweis darauf, dass die Versorgungsräume über die Kreisgrenze hinausreichen und lokale Kapazitätsengpässe nicht allein am Kreisgebiet gemessen werden können. Innerhalb des Kreises ist die Nachfrage nach vollstationärer Pflege spürbar größer als das lokale Angebot: 2021 verfügte der nördlich angrenzende Kreis Borken über 3.224 vollstationäre Plätze in 46 Einrichtungen, mit einer für 2024 erwarteten Erweiterung auf rund 3.610 Plätze – eine Entwicklung, die auch für Kleve als Vergleichsmaßstab dient. Wirtschaftlich und demografisch ist der Kreis Kleve durch die Nähe zu den Niederlanden geprägt: Anders als die meisten ländlichen NRW-Kreise wächst die Bevölkerung, was den Pflegebedarf zusätzlich zur Alterung der Bestandsbevölkerung erhöht. Der Kreis hat auf das neue bundesweite Personalbemessungssystem (PeBeM) reagiert und beobachtet dessen Auswirkungen auf die Kapazität der vollstationären Einrichtungen genau, da eine veränderte Personalbemessung unmittelbar auf die Zahl der betreibbaren Plätze durchschlägt.
Städte und Gemeinden

Pflege in den Gemeinden —
Kreis Kleve im Überblick.

Ambulante Pflege wird nach Postleitzahl organisiert. Diese Orte liegen im Kreis Kleve; Kreisstadt ist Kleve. Suchen Sie im Verzeichnis am besten mit der Postleitzahl Ihres Wohnorts.

  • Kleve

    PLZ 47533

    53.028 Einwohner

  • Geldern

    PLZ 47608

    34.962 Einwohner

  • Goch

    PLZ 47574

    34.907 Einwohner

  • Emmerich am Rhein

    PLZ 46446

    31.829 Einwohner

  • Kevelaer

    PLZ 47623 · 47624 · 47625 · 47626 · 47627

    28.296 Einwohner

  • Rees

    PLZ 46459

    21.913 Einwohner

Anbieter im Verzeichnis

Pflege-Anbieter im Kreis Kleve —
aus unserem Verzeichnis.

Einträge mit einer Postleitzahl aus dem Kreisgebiet. Die Auswahl ist keine Empfehlung und keine Rangfolge — sie zeigt, wer im Verzeichnis mit dieser Postleitzahl geführt wird. PflegeNah erbringt selbst keine Pflegeleistungen.

Unsere Bereiche

Welche Pflegesituation
beschreibt Sie?

Intensivpflege

Rund-um-die-Uhr-Betreuung für Menschen mit hohem Versorgungsbedarf — zu Hause oder in spezialisierten Einrichtungen.

Intensivpflege — professionelle Betreuung rund um die Uhr
  • 24-Stunden-Betreuung
  • Beatmungstherapie & Monitoring
  • Häuslich oder stationär
  • Spezialisierte Fachkräfte
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Ambulante Pflege

Professionelle Unterstützung im eigenen Zuhause — flexibel, individuell und mit der Pflegekasse abgestimmt.

Ambulante Pflege — Unterstützung im eigenen Zuhause
  • Körperpflege & Grundversorgung
  • Flexible Einsatzzeiten
  • Haushaltshilfe & Begleitung
  • Direkte Pflegekassen-Abrechnung
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Pflege-WG

Gemeinschaftliches Wohnen mit professioneller Betreuung — selbstbestimmt, bezahlbar und in familiärer Atmosphäre.

Pflege-Wohngemeinschaft — gemeinschaftliches Wohnen mit Betreuung
  • Eigenes Privatzimmer
  • Selbstbestimmter Alltag
  • Aktivierende Betreuung
  • Günstiger als Pflegeheim
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Ablauf

In drei Schritten zur passenden Pflege.

Unser Vermittlungsprozess ist bewusst einfach gehalten. Wir wissen, dass die Suche nach dem richtigen Pflege-Anbieter oft in einer belastenden Situation stattfindet. Deshalb übernehmen wir die Arbeit für Sie.

1

Anfrage ausfüllen

Beschreiben Sie in wenigen Schritten, welche Art von Pflege Sie suchen und wo Sie Unterstützung benötigen. Das dauert keine zwei Minuten.

2

Wir suchen für Sie

Ihre Anfrage wird automatisch mit Pflege-Anbietern in Ihrer Nähe abgeglichen. Nur passende Dienste erhalten Ihre Anfrage — fair und ohne bezahltes Ranking.

3

Angebote erhalten

Passende Pflege-Anbieter in Ihrer Nähe erhalten Ihre Anfrage und können sich direkt bei Ihnen melden. Sie vergleichen die Angebote und entscheiden selbst — ohne Druck und ohne Verpflichtung.

Kostenlose Anfrage

Kostenlos · Unverbindlich · Bundesweit

Unser System

Intelligentes Matching —
präzise und fair.

Unser Vermittlungssystem gleicht Ihre Angaben automatisch mit den Spezialisierungen registrierter Pflege-Anbieter in Ihrer Nähe ab. Die Auswahl erfolgt grundsätzlich nach regionaler Verfügbarkeit und Leistungsprofil.

Händedruck zwischen Pflegeberatung und Angehörigen — vertrauensvolle Vermittlung
01

Bedarfsanalyse

Ihre Antworten im Fragebogen werden in über 30 Versorgungsmerkmale übersetzt — von der Pflegeart bis zum Spezialisierungsgrad. So finden wir die Dienste, die zu Ihrer Situation passen.

02

Geo-Matching

Wir berechnen die Entfernung (Luftlinie) zwischen Ihrem Standort und jedem Anbieter. Nur Dienste in erreichbarer Nähe erhalten Ihre Anfrage — keine Vermittlung quer durch die Republik.

03

Fairness-Prinzip

Kein Anbieter kann sich nach oben kaufen. Alle qualifizierten Dienste in Ihrem Umkreis haben die gleiche Chance — die Reihenfolge wird ausschließlich durch Eignung bestimmt.

04

Sofortige Zustellung

Passende Anbieter werden in Echtzeit benachrichtigt und erhalten Ihre Anfrage sofort auf ihrem Dashboard, sodass sie direkt reagieren können.

Warum PflegeNah

Transparente Vermittlung —
ohne versteckte Interessen.

In Deutschland sind über 5,7 Millionen Menschen pflegebedürftig — Tendenz steigend. 86 Prozent werden zu Hause versorgt, oft durch Angehörige, die unter großem Druck stehen. PflegeNah wurde gegründet, weil die Suche nach dem passenden ambulanten Pflegedienst, der richtigen Intensivpflege oder einer geeigneten Pflege-Wohngemeinschaft zu oft undurchsichtig und aufwendig ist.

Unser Vermittlungsmodell ist bewusst so aufgebaut, dass Ihre Interessen im Mittelpunkt stehen. Pflegedienste können sich nicht „nach oben kaufen“. Jeder qualifizierte Dienst in Ihrer Nähe hat die gleiche Chance, Ihnen ein Angebot zu machen. Die Vermittlung ist für Sie als Pflegesuchende oder Angehörige vollständig kostenlos — die Kosten tragen die teilnehmenden Pflegedienste.

Pflegedienste, die sich als Partner registrieren, bestätigen bei der Anmeldung ihre Kassenzulassung oder Betriebserlaubnis selbst. Eine eigenständige Prüfung dieser Angaben oder eine umfassende Qualitätsprüfung der Pflegeleistungen durch PflegeNah findet nicht statt.

Faire Vermittlung

Kein Ranking nach Bezahlung. Alle qualifizierten Dienste in Ihrer Nähe erhalten Ihre Anfrage gleichberechtigt.

Datenschutz

DSGVO-konforme Verarbeitung Ihrer Daten. Weitergabe nur an registrierte Pflegedienste und nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung.

Keine Kosten

Der Service ist für Pflegesuchende vollständig kostenlos. Wir finanzieren uns ausschließlich über die teilnehmenden Pflegedienste.

Registrierte Partner

Pflegedienste, die sich registrieren, pflegen ihr Profil — Leistungen, Einzugsgebiet und Kontaktdaten — selbst und halten es aktuell.

Bundesweit suchen

Sie können bundesweit nach Pflege- und Betreuungsanbietern suchen — von der Großstadt bis in ländliche Regionen.

Gut zu wissen: Pflegekasse übernimmt Kosten

Die Pflegekasse beteiligt sich an den Kosten ambulanter Pflegedienste — abhängig vom Pflegegrad. Seit Januar 2025 gelten erhöhte Pflegesachleistungen:

PflegegradPflegesachleistungPflegegeld
Pflegegrad 2796 €/Monat347 €/Monat
Pflegegrad 31.497 €/Monat599 €/Monat
Pflegegrad 41.859 €/Monat800 €/Monat
Pflegegrad 52.299 €/Monat990 €/Monat

Zusätzlich steht ab Pflegegrad 1 ein Entlastungsbetrag von 131 €/Monat zur Verfügung (§ 45b SGB XI). Sie benötigen keinen Pflegegrad, um unseren Vermittlungsservice zu nutzen. Quelle: BMG — Übersicht Leistungsbeträge 2026, Stand 11.12.2025.

Häufige Fragen

Fragen zur Pflege
im Kreis Kleve.

  • 26.820 Menschen erhielten im Dezember 2023 Leistungen der Pflegeversicherung, das entspricht 8,4 je 100 Einwohner. 16.260 von ihnen beziehen ausschließlich Pflegegeld und werden von Angehörigen versorgt, 4.626 werden von ambulanten Pflegediensten betreut, 3.312 leben in vollstationärer Pflege. Die Zahlen stammen aus der IT.NRW-Erhebung zu den Leistungsempfängerinnen und -empfängern der Pflegeversicherung.

Quellen

Woher die Zahlen auf dieser Seite stammen.

  1. Leistungsempfänger/-innen der Pflegeversicherung in NRW im Dezember 2023 (Kreisergebnisse), Nr. 384/24 IT.NRW — Information und Technik Nordrhein-Westfalen · Stand: Dezember 2023
  2. Pflegebedarfsplanung für den Kreis Kleve ALP-Institut im Auftrag des Kreises Kleve · Stand: Oktober 2023
  3. Kommunalprofil Kreis Kleve IT.NRW / Statistik.NRW · Stand: 2026
  4. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2024 IT.NRW — Information und Technik Nordrhein-Westfalen · Stand: 31.12.2024

Die Angaben geben den Stand der jeweils genannten Veröffentlichung wieder. Trotz sorgfältiger Übernahme können wir keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder fortlaufende Aktualität übernehmen. Für Ihren konkreten Fall wenden Sie sich an Ihre Pflegekasse, an die Pflegeberatung nach § 7a SGB XI oder an einen Pflegestützpunkt.